Sei Y ein Grundbereich der Form \(Y = X_1 \times X_2\) also \(Y ) \{(x,y) \mid x \in X_1 \wedge y \in X_2 \}\). Eine unscharfe (fuzzy) binäre Realtion R über Y ist eine Fuzzy-Teilmenge von Y, also \(R \in F(Y)\).
Eine Relation “ungefähr gleich”, sei gegeben als \(X_1 = X_2 = \mathbb{N}, x \in X_1, y \in X_2\), so ist \(\mu_{ungefähr gleich}(x,y) = max \{ 0, 1 - a \mid x - y \mid\}\) mit Parameter a > 0.
Seien \(X_1, X_2 \subseteq \mathbb{R}\) und \(A \in F(X_1)\) und \(B \in F(X_2)\) zwei Fuzzy-Mengen. Dann ist \(R \in F(X_1 \times X_2)\) eine Fuzzy-Relation über A und B, wenn gilt:
Seien \(K \in F(X_1 \times X_2), S \in F(X_2 \times X_3)\), so ist die Verkettung \(R \circ S\) definiert durch
\(\mu_{R \circ S}(x,z) =_{def.} sup_{y \in X_2} min \{ \mu_R(x,y), \mu_S(y,z) \}\)
Sei \(R \in F(X_1 \times X_2)\) und seien zwei Projektionen \(pr_1(R), pr_2(R)\) gegeben als:
Die totale Projektion \(pr_{Total}(R)\) ist dann definiert als:
Seien \(A \in F(X_1), B \in F(X_2)\). Dann wird \(A \times B\) definiert als:
Eine binäre Funktion \(R = R(X,X)\) heißt Äquivalenzrelation (similarity relations), falls sie folgendes ist:
Äquivalenzrelationen sind gut geeignet zur Modellierung von unscharfen Nachbarschaftsbeziehungen (Weil sie die Anforderung einer Abstandsnorm (Metrik) erfüllen).